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Gute Nachrichten in dieser Woche

Welche Hilfestellungen kann ein Netzwerk wie NIRO in dieser Zeit bieten?

Das haben wir uns gefragt und möchten für Sie in den nächsten Wochen gute Nachrichten aus unseren Mitgliedsunternehmen kommunizieren. Denn besonders wichtig für alle Menschen und damit auch für uns bei NIRO ist ein starker, gemeinschaftlicher Sinn, der individuelle Entscheidungen trägt, dabei immer auch das große Ganze im Blick behält und uns solidarisch handeln lässt.

Wir werden an dieser Stelle nicht über aktuelle gesellschaftliche, wirtschaftliche oder politische Veränderungen rund um das Corona-Virus berichten. Das können andere Medien schneller und umfassender. Bitte nutzen Sie gerade jetzt Ihren gesunden Menschenverstand und vertrauen Sie nur verlässlichen Medien!

Lassen Sie sich über mögliche unterstützende Maßnahmen für Ihr Unternehmen von unseren kompetenten Mitgliedern beraten. Hier sind sowohl Ihre Industrie- und Handelskammern als auch Ihre Wirtschaftsförderungen die richtigen Ansprechpartner, die Ihnen zeitnah und konkret helfen können.

Für die Versorgung mit derzeit besonders wichtigen Materialien wie Desinfektionsmittel oder Schutzmasken wenden Sie sich bitte an unsere Partner. Die Kurt Müller GmbH, Lerbs AG, Safeline Bühning & Joswig GmbH und VWR International GmbH haben zum Teil noch geringfügig Bestände verknappter Materialien und können Sie, wenn Sie eine Bestellung gemacht haben, darüber informieren, sobald Lieferungen eintreffen. Unsere Lieferanten versuchen alles, um Engpässe zu überbrücken.

Für den Fall, dass Sie derzeit noch Desinfektionsmittel oder Schutzmasken übrig haben, prüfen Sie bitte, ob Sie diese zur Verfügung stellen können für Einrichtungen, die diese dringend benötigen. So bereits geschehen bei einem Mitgliedsunternehmen.
Lassen Sie andere Mitgliedsunternehmen teilhaben, wenn Sie ungewöhnliche Quellen für schwer lieferbare Materialien entdecken. Auch bereits geschehen in unserem Netzwerk.

Das NIRO-Team arbeitet mobil für Sie und ist weiterhin für Sie da. Wir suchen gerade nach Formaten und Möglichkeiten, um ein wenig Normalität zu verbreiten, Sie zu informieren, mit Ihnen zu kommunizieren und wichtige Themen mit Ihnen gemeinsam anzugehen. Denn das macht unsere Netzwerkarbeit aus und kann auch in Zeiten sozialer Distanz aufrecht erhalten werden.
Kontaktieren Sie uns wie gewohnt per Telefon oder E-Mail, auch wenn der persönliche Kontakt in den nächsten Wochen etwas ruhen muss.

Nun aber zu guten Nachrichten aus unseren Mitgliedsunternehmen; denn auch in dieser schwierigen Zeit geht es irgendwie weiter, finden sich verschiedenste Möglichkeiten und Wege: gefährdete Menschen zu schützen und Kinder zu beschäftigen, Gleichgesinnte und Unterstützer*innen zu erkennen, mehrere Anschlüsse zu nutzen, um paralleles Arbeiten in Küche und Wohnzimmer zu ermöglichen.
Nutzen Sie Ihre Kreativität, vertrauen Sie auf unser Netzwerk, das auch online gut arbeitet und Gemeinschaft ermöglicht und bleiben Sie gelassen und gesund.
Und lassen Sie uns bitte wissen, was bei Ihnen gerade trotz allem gut funktioniert.

Diagramm Halbach GmbH & Co. KG
Bei Diagramm Halbach wurden alle Maßnahmen umgesetzt, die möglich waren. Die Kaufmännischen Mitarbeiter*innen wechseln in vorgegebenen Gruppen täglich Büro und Home-Office. Die Produktion ist auch in feste Gruppen eingeteilt und arbeitet 30 Minuten versetzt zur nächsten Schicht, damit sich die Gruppen nicht unnötig begegnen. Es werden keine Meetings mehr abgehalten, nur noch Telefonkonferenzen, und Besuche sind verboten. Jeder hält den gebotenen Abstand zum anderen und eine zusätzliche Kraft desinfiziert mehrmals täglich Türklinken. Das Erstaunliche und Wunderbare ist aber sicherlich, dass ohne Ausnahme alle an einem Strang ziehen und sehr motiviert und besonnen dieser außergewöhnlichen Situation begegnen.

Montanhydraulik GmbH
Die getroffenen Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus werden von der gesamten Belegschaft – sowohl auf dem Shop Floor als auch in den administrativen Bereichen – positiv angenommen und umgesetzt. Aktuell sieht die Montanhydraulik GmbH sich in der Lage, die Produktion aufrechterhalten und seine Kunden termingerecht beliefern zu können.

OBO Bettermann Holding GmbH & Co. KG
Bisher konnte bei OBO weltweit die Produktion und Logistik aufrecht erhalten werden.
In der Hauptverwaltung der OBO Holding in Menden wurden ca. zwei Drittel der Mitarbeiter*innen ins Home-Office geschickt. Es gab in der letzten Woche noch einige technische Hürden, die alle ohne große Probleme gelöst werden konnten.
Ein Drittel der Mitarbeiter*innen, welche immer wöchentlich rotierend im Büro sind, stellen die Notbesetzung vor Ort dar.
Innerhalb der Abteilungen wird neben den bekannten Hygienevorschriften auch streng darauf geachtet, dass die Sicherheitsabstände eingehalten werden. Dies gilt auch bei der Besetzung der Arbeitsplätze. Mitarbeiter*innen, die zu einer der Risikogruppen gehören, bleiben vollständig zu Hause im Home-Office.
Diese Regelungen gelten erst einmal bis zum 19. April 2020. Dann wird OBO aufgrund der aktuellen Situation neu entscheiden.

Paul Vahle GmbH & Co. KG
VAHLE liefert zurzeit ohne Einschränkungen ab Lager Kamen.
In der Zentrale in Kamen werden aktuell alle bekannten und von den Behörden empfohlenen Vorsichtsmaßnahmen umgesetzt.
Seit dem 16. März 2020 arbeiten alle Mitarbeiter*innen, bei denen dies möglich ist, präventiv von zu Hause aus und sind weiterhin wie gewohnt via Telefon oder E-Mail erreichbar.
Der Unternehmensbereich Operation steht täglich im Austausch mit seinen Partnern und Lieferanten. Innerhalb des Werkes wurden die Sicherheitsmaßnahmen deutlich erhöht, um das Wohl der Mitarbeiter*innen weiterhin hoch zu halten.
Zusätzlich wird in der Produktion durch flexible Arbeitszeitregelungen die Personaldichte verringert, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.
Die Lieferketten für die Fertigung in Kamen sind intakt, so dass auch hier bislang keine Verzögerungen entstehen.

SCHMITZ u. Söhne GmbH & Co. KG
Bei SCHMITZ geht es allen soweit gut, die Situation ist aber für alle sehr ungewohnt. Jedoch versuchen alle positiv nach vorne zu blicken und optimistisch zu bleiben.
In der Produktion hat SCHMITZ auf einen Schichtbetrieb umgestellt, um das Risiko etwas zu streuen. Des weiteren wurde, soweit möglich, auf Home-Office umgestellt.
Desinfektionsmittelspender etc. sind reichlich vorhanden und das Verhalten der Mitarbeiter*innen ist wirklich vorbildlich. Meetings finden auch nur noch per Telefonkonferenz statt.

Gemeinsamer Appell der Dortmunder Wirtschaft
Ein gemeinschaftlicher Sinn und solidarisches Handeln ist lebenswichtig geworden.
Auf eine Initiative der Dortmunder Stadtwerke - DSW21, Borussia Dortmund und der Wilo Gruppe haben sich zahlreiche Dortmunder Unternehmen und Akteure aus der Wirtschaft zu einem gemeinsamen Appell zusammengeschlossen. Insgesamt rund 40 Erstunterzeichner rufen alle Bürger*innen dringend dazu auf, den Empfehlungen und Anordnungen der Behörden Folge zu leisten und ihre sozialen Kontakte auf das unbedingt erforderliche Maß herunterzufahren.
Auch NIRO findet diesen Appell wichtig und hat mit unterzeichnet. Er findet sich im Anhang dieser Nachricht. Bitte gerne teilen und weiter geben.