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NIRO-Vorstand tagte zum 32. Mal

NIRO-Geschäftsführerin Ingrid Lange (2.v.l.) und der Vorstand des Netzwerk Industrie RuhrOst e.V. (NIRO): Dr. Mahmud Al-Haj Mustafa (v.l.), Prof. Dr.-Ing. Jochen Deuse, Jens te Kaat, Matthias Schmitz, Dirk Stürmer und Dirk Wettlaufer. Auf dem Foto fehlen die Vorstandsmitglieder Andreas Balla und Josef Mertens. Foto: TZDO / Roland Kentrup

Der NIRO-Vorstand begleitet und lenkt seit der Gründung des Vereins vor rund 15 Jahren die Geschicke des Netzwerks. Am 30. Mai 2022 traf er sich zum 32. Mal.

Das Jubiläumsjahr zum 15-jährigen Bestehen des Netzwerks schreitet voran.
Kleiner Rückblick: Am 30. Januar 2007 fand die erste Vorstandssitzung statt. Damals sprach sich der Vorstand dafür aus, auch größere metallproduzierende Unternehmen und Halbzeugehersteller als ordentliche Mitglieder zuzulassen. Neue Mitglieder und ein Verbund von Sparkassen als Assoziierter Partner wurden zugelassen. Die Bildung der Arbeitsgruppen Beschaffung, Personal und Innovation wurde auf Mai 2007 vertagt, um zunächst die Mitgliederwerbung zu verstärken. Die Produktion eines Imagefilms wurde einstimmig angenommen.
In der Anfangszeit stand die Mitgliederwerbung ganz oben auf der To-Do-Liste. Heute mit aktuell 72 Mitgliedsunternehmen hat NIRO eine sehr gute, weil vielfältige Mitgliederstruktur.
Von Beginn an begleitete der Vorstand die Netzwerkarbeit und kam regelmäßig zwei Mal im Jahr zusammen, um aktuelle Themen zu besprechen und Schwerpunkte für die Netzwerkarbeit zu definieren.

Zu Beginn der 32. Vorstandssitzung wurde Dirk Stürmer – früherer Leiter des Zentrum für Produktionstechnologie Dortmund (ZfP) und aktuell Geschäftsführer des TechnologieZentrumDortmund (TZDO) – im Vorstandsteam als neues Mitglied begrüßt. Der erfahrene Netzwerker komplettiert den NIRO-Vorstand.
Danach wurden klassische Netzwerkthemen verhandelt: Wie gestaltet sich das Tagesgeschäft rund um Veranstaltungen und Vernetzung? Wie ist das Netzwerk strategisch aufgestellt? Welche Schwerpunkte sollen inhaltlich gesetzt werden?
Die nachhaltige Fokussierung des Netzwerks hat jüngst zur Neubildung der Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit geführt. Weitergehend ist auf der Ebene der Geschäftsführung für alle NIRO-Mitglieder geplant, sich einen Nachmittag intensiv mit möglichen Zukunftsperspektiven im Rahmen unterschiedlicher Energiefragen zu beschäftigen.
Auch der Blick auf eindeutig materielle Vorteile der Netzwerkmitgliedschaft durfte nicht fehlen: Die Leistungsbilanzen, die für jedes Mitgliedsunternehmen erstellt werden und die Ersparnis durch die Nutzung der im Netzwerk gemeinschaftlich ausgehandelten Rahmenverträge des Einkaufspools transparent machen, sprechen für sich. Hier gibt es eine eindeutig positive Entwicklung und die durchschnittliche Nutzung der Rahmenverträge hat sich um zwei Rahmenverträge pro Mitgliedsunternehmen erhöht. Dies ist sicherlich als Vertrauensbeweis in den gemeinschaftlichen Einkauf über den Einkaufspool zu sehen. Seit mehr als zwei Jahren ist der Beschaffungsbereich von zunehmender Unsicherheit geprägt; die Zusammenarbeit mit bewährten Lieferanten und Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit machen die Nutzung der Rahmenverträge für Mitgliedsunternehmen teilweise noch attraktiver.

Ein kleiner Ausblick: Die 33. Vorstandssitzung wird am 17. November 2022 vor der 16. Mitgliederversammlung beim NIRO-Mitglied IBG Automation GmbH in Neuenrade stattfinden.