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Laborgespräch an der FH SWF – Verbundstudiengang Maschinenbau

Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes und seine Mitarbeiterin Anne Ilgenstein stehen an der FH Südwestfalen für den Verbundstudiengang Maschinenbau (M.Eng.) für Lehre, Forschung und Organisation. Foto: NIRO e. V.

Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes zeigt, was mit Hochgeschwindigkeits-Hochdruckumformen möglich ist. Foto: NIRO e. V.

Schweißroboter Ernie macht schon seinen Job im Labor. Bald bekommt er als Kollegen ein Handlaserschweißgerät. Foto: NIRO e. V.

Am 15. April 2024 lud Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes an seinem Lehrstuhl zu einem Laborgespräch in die Fachhochschule Südwestfalen am Standort Meschede ein. Interessante Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte mit Laborrundgang und Informationen zum Verbundstudiengang Master Maschinenbau standen auf dem Programm.

Die Fachhochschule Südwestfalen wurde bereits 1964 als Ingenieur-Hochschule gegründet. Seit 2002 gibt es sie unter dem aktuellen Namen. Derzeit studieren rund 4.600 Student*innen in Soest, Lüdenscheid, Iserlohn, Hagen und Meschede.
Der Standort in Meschede bietet unterschiedliche Studiengänge in Technik und Wirtschaft sowie mehrere berufsbegleitende Studiengänge. Dazu gehört auch der Verbundstudiengang Master Maschinenbau Produktion. Hier hat Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes die Professur für Fügetechnik und Umformtechnik.
Im dazugehörigen Labor steht das projektbasierte Lernen im Vordergrund. Momentan sind fünf wissenschaftliche Mitarbeiter*innen am Lehrstuhl. Das Labor ist sehr gut ausgestattet mit unterschiedlichen Maschinen, Pressen, Robotern, einem Labormotorrad und vielen weiteren Geräten und Werkzeugen. Perspektivisch entsteht dort eine interdisziplinäre Lernfabrik für die digitale Produktion.
Kooperationen der Hochschule mit Unternehmen führen immer wieder zu innovativen Verfahrensentwicklungen und Fertigungstechniken. In Forschungsprojekten ergeben sich für die Student*innen zahlreiche Möglichkeiten, neue Prozessschritte für die Produktion der Zukunft mit zu entwickeln.

Beim Rundgang durch das Labor stellte Prof. Dr.-Ing. Hermes einige der aktuellen Forschungsprojekte vor, darunter ein integriertes Werkzeugkonzept zur Herstellung gebogener Leichtbauprofile und die Rohrumformung mit Hochgeschwindigkeitsimpulsen. Die Besucher*innen bekamen einen Eindruck, wie vielfältig sich die praktische Anwendung der Lerninhalte in die reale Fertigung übertragen lassen.
Dazu eignet sich gezielt für Berufstätige der Verbundstudiengang Master Maschinenbau Produktion, der berufsbegleitend in sechs Semestern – neue Variante in fünf Semestern – absolviert werden kann.
Mit den Schwerpunkten Technik, Automatisierung und Organisation sind nach den Grundlagen und Pflichtmodulen eigene Vertiefungsmodule wählbar. Damit bietet der maßgeschneiderte Masterstudiengang nicht nur fundiertes Fachwissen im Maschinenbau, sondern legt besonderen Fokus auf die Schlüsselbereiche der modernen Produktionstechnik. Durch die enge Zusammenarbeit mit führenden Industrieunternehmen erhalten die Studierenden ein tiefgehendes Verständnis für die aktuellen Herausforderungen und Trends in der Branche.
Das Bewerbungsverfahren für das Wintersemester 2024/25 läuft noch bis zum 31. August (Iserlohn) bzw. 15. September 2024 (Meschede).
Für alle Interessierten finden sich hier weiterführende Informationen zum Studiengang.

NIRO bedankt sich bei Prof. Dr.-Ing. Matthias Hermes und Anne Ilgenstein für die Einladung zum Laborgespräch und die interessanten Einblicke in die aktuellen Projekte. Die maßgeschneiderten Fahrradrahmen werden garantiert begeisterte Abnehmer*innen finden!