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Januar Special Nachhaltigkeit: KHS-Belegschaft finanziert Solaranlage

Den Auftakt zu unserem neuen monatlichen Special liefert die KHS GmbH aus Dortmund: Mitarbeiter*innen des Unternehmens haben über ihre Genossenschaft rund 500.000 Euro gesammelt, um eine Photovoltaikanlage realisieren zu können.

Nachhaltiges Wirtschaften spielt bei der KHS GmbH als einem der weltweit führenden Hersteller von Abfüll- und Verpackungsanlagen in den Bereichen Getränke und flüssige Lebensmittel mit Tochtergesellschaften und Produktionsstandorten in Indien, den USA, Mexiko, Brasilien und China eine wichtige Rolle.
Am Stammsitz in Dortmund und in weiteren Werken in Deutschland produziert KHS moderne Abfüll- und Verpackungsanlagen für den Hochleistungsbereich.
2023 hat KHS im international etablierten EcoVadis-Rating zum ersten Mal Goldstatus erzielt. Das Rating spiegelt das stetig wachsende Engagement der KHS-Gruppe wider und bestätigt ein gut funktionierendes Nachhaltigkeitsmanagement.
Wie sehr sich die Mitarbeiter*innen für Nachhaltigkeit engagieren, zeigt die Finanzierung einer Photovoltaikanlage aus privaten Geldern: Insgesamt 496.000 Euro sammelte die Belegschaft von KHS über ihre Genossenschaft MaGeno-Solar eG ein, die 180 Mitglieder umfasst. Mit diesem Geld konnte am KHS-Standort in der Juchostraße in Dortmund-Wambel eine Solaranlage realisiert werden, die für die Nutzung an KHS verpachtet ist. Eigentümer der Anlage ist die Genossenschaft, die eine jährliche Rendite an die Mitglieder ausschüttet.
Die jährlich rund 520.000 Kilowattstunden Ökostrom ergänzen das bereits umfassende Energie- und Umweltschutzmanagement des Anlagen- und Maschinenbauers und sparen nachweislich CO2 ein. Ende August 2023 wurde die Anlage in Betrieb genommen und produziert an guten Sonnentagen mehr als 2.700 kWh Strom pro Tag, soviel wie ein Drei-Personenhaushalt durchschnittlich pro Jahr verbraucht. Die benötigte Stromleistung aus dem öffentlichen Netz kann somit tagsüber teilweise um bis zu 40 Prozent gesenkt werden.

Die Resonanz auf das Vorhaben war von Anfang an sehr positiv. Betriebsrat, Geschäftsführung, Konzernleitung und natürlich die Mitarbeiter*innen unterstützten das Projekt und investierten in den Klimaschutz ihres Unternehmens.
Die Konzernmutter Salzgitter AG hat dieses Engagement in einem internen Wettbewerb um Lösungen zur Einsparung von CO2-Emissionen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

NIRO freut sich sehr über dieses Beispiel, das eindeutig zeigt, wie konkret jede*r auch im Kleinen in Sachen Nachhaltigkeit Größeres bewegen kann, wenn viele zusammen agieren.