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Ästhetische Reserve: Lesetipp für den Herbst

Das Buch „Ästhetische Reserve“ ist über BoD – Books on Demand erhältlich.

Auch in Netzwerken gibt es stille, „ästhetische“ Reserven. Davon handelt ein Beitrag in einem neuen Buch, das ganz individuelle Sichten von 13 Autor*innen vereint und sich als bunte Herbstlektüre anbietet.

„Annäherungen an Material und Form. Das Gelernte. Visuelle Dialekte als das Bekannte. Reduktion als verstandene Sprache in der Gestaltung. Innovation als Reibung von Material und Zitat. Mitgebrachtes als Kontextkompetenz. Innovationsmomente als kleine Lichter des Neuen.“
So lautet der Appetizer auf dem Buchrücken. Im Inneren verbergen sich handfeste Überlegungen zu Alltäglichkeiten und Besonderheiten, die wir nicht immer im Blick haben.

Also hat NIRO heute einen Lesetipp für den Herbst parat. Welche Gedanken sich 13 Menschen um das Thema „Ästhetische Reserve“ gemacht haben, präsentiert in anschaulicher Weise ein neues Buch. Dr. Martin Kiel hat es herausgegeben. Gestaltet wurde es von Jonas Herfurth, der eine reduzierte Bildsprache mit kostenlos verwendbaren Bildern einsetzte. Zum ersten Mal nahm die Idee Anfang 2020 zu Beginn der Corona-Pandemie Gestalt an. Rund zwei Jahre später ist das Ergebnis eine Reise zu ganz unterschiedlichen Betrachtungsweisen von ästhetischen Reserven: Da berichtet ein Arzt von der wichtigen gesellschaftlichen Reserve Vertrauen, ein Management-Berater betrachtet Leerstellen in Organisationen als Ermöglicher von Innovationen und eine Wirtschaftspsychologin beschäftigt sich mit der Ästhetik der Reserviertheit. Weitere Themen: IT, Dating, Netzwerke, Akkus, Herkunft, Risiko, Warten, Schreiben, Tabus und Tankstellen.

Netzwerke? Genau, auch in Netzwerken finden sich (stille) ästhetische Reserven. Auch NIRO kann darauf zurückgreifen: Es geht um das Erfahrungswissen von Mitarbeiter*innen in Unternehmen. Anja Zühlsdorf plaudert in ihrem Beitrag für das Buch aus dem Netzwerk-Nähkästchen und zeigt Beispiele auf, wie Wissenstransfer im Netzwerk aussehen kann und welche Methoden sich anbieten, um Wissenstransfer zu ermöglichen.

Wer also noch nach ein paar bunten Herbstblättern in Sachen Lektüre sucht, wird in „Ästhetische Reserve“ sicherlich fündig.
Zu einer Leseprobe des Buches geht es hier.